Über mich

Farben, Formen und Schönes zu gestalten haben mich schon immer begeistert. Meine gesamte Kindheit und Jugend hindurch habe ich gerne gemalt und gebastelt. Etwas mit den Händen zu erschaffen, von Bildern malen über diverse Werke aus vielfältigsten Materialien gestalten bis zur Arbeit mit Holz und Ton, genauso wie das Patchworken oder die Beschäftigung mit Kalligraphie, war meine liebste Freizeitbschäftigung und hat es mir ermöglicht ganz bei mir zu sein. Dann kam der Ernst des Lebens mit Studium und anschließender Berufstätigkeit als Sozialpädagogin. Dabei ist mir der Zugang zu diesem kreativen Selbstausdruck verloren gegangen, der mir dadurch viele Jahre fehlte.

Erst meine Ausbildung im Begleiteten Malen hat mir wieder Malräume eröffnet und mich erneut in eine kreative Welt eintauchen lassen. Diesmal mit dem Fokus mehr auf dem inneren Erleben sowie der persönlichen Weiterentwicklung. Als die Ausbildung beendet war, erfüllte ich mir mit dem Besuch von mehreren Aquarellkursen einen Jugendtraum. Malen ist für mich Experimentierfreude und Lust, Neues auszuprobieren sowie eine Möglichkeit meine innersten zarten Seiten zu zeigen.

In meiner Zeit ohne kreativem Selbstausdruck habe ich die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg für mich entdeckt. Ich fand diese als Lebenshaltung von Anfang wertvoll und auch durchaus hilfreich, wobei ich sie immer wieder als zu „sprachlastig“ erlebt habe. Ich habe oft erstmal keine Worte für das, was in mir lebt, allerdings kann ich mich im prozessorientierten Malen ausdrücken und dadurch auch Worte finden. Dadurch entstand in mir die Idee, die Gewaltfreie Kommunikation mit dem therapeutischen Malen zu verbinden: Malend den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen auf der Spur!